Arbeitsstrafrecht


Jeder, der in Unter­nehmen Verant­wortung trägt und für Unter­nehmen handelt, ist straf­­­recht­lichen Risiken aus­ge­setzt. Unter­­­nehmer, Manager und Führungs­­­kräfte müssen sich da­gegen zur Wehr setzen, und zwar oftmals vor unter­­­schied­lichen Institut­ionen und Gerichten. Vielen frist­­losen oder ordent­lichen ver­haltens­­be­dingten Kündigungen oder Ab­berufun­gen liegen gleich­­­zeitig straf­­­rechtlich relevante Vor­würfe zu Grunde. Die Rede ist bei­spiels­­weise von Betrug, Untreue, Korruption, Insolvenz­­delikten, Geld­­wäsche, Computer- und Internet­­­kriminalität, Geheimnis­­­verrat oder Steuer­delikten.
Der hier tätige anwalt­liche Bei­­stand muss die je­weiligen Inter­­dependenz­en er­­ken­nen und berück­­­sichti­gen. Das beginnt bereits bei den Be­­fragung­en im Rahmen von unter­­nehmens­­internen Er­­mit­tlungen (sog. Internal Investigations) und gewinnt an Be­­deutung bei der An­hör­ung zu einer Ver­dachts­­­kündigung. Regel­­mäßig würde kein Straf­­­rechtler ohne vor­­her­ige Akten­­­ein­­sicht agieren, im Arbeits­­­recht aber kann eine rasche Stell­ung­­­nahme zur Ver­meidung arbeits­­­recht­licher Nachteile un­­be­dingt not­­wendig sein.
Zum Arbeits­straf­recht zählen aber beispiels­weise auch sozial­versicherungs­recht­liche Verstöße wie Beitrags­vor­ent­halt­ung, illegale Arbeitnehmer­über­las­sung oder -übersendung, Verstöße gegen das Arbeits­zeit­gesetz, Straf­taten und Ordnungs­widrig­keiten gegen das Arbeits­schutz­gesetz (z.B. die Arbeits­stätten­ver­ordnung oder die Bau­stellen­ver­ordnung), Straf­taten gegen Betriebs­verfassungs­or­gane oder gegen den Arbeit­nehmer­daten­schutz.

Unsere Kanzlei ist als eine von Wenigen auf diese Sach­verhalte spezialisiert und ver­tritt Unter­nehmen und Einzel­personen bundes­­weit auf dem Gebiet des Straf­rechts im Arbeits- und Dienst­verhältnis

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